ElringKlinger AG
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Forschung & Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsquote bei 5 %
Als Teil der Unternehmensphilosophie ist es Anspruch von ElringKlinger, nah am Kunden zu sein, Trends frühzeitig aufzugreifen und neue Lösungen aktiv mitzugestalten. Dafür investiert der Konzern mit jährlich rund 5 % des Umsatzes einen hohen Betrag in Forschung und Entwicklung. Diese zielgerichteten Aufwendungen schaffen die Grundlage für die starke Wettbewerbsposition von ElringKlinger.

Im Geschäftsjahr 2018 beliefen sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (inkl. aktivierter Entwicklungskosten) auf 87,2 (Vorjahr: 75,9) Mio. Euro. Dies entspricht einer F&E-Quote von 5,1 % (Vorjahr: 4,6 %). Sie lag damit innerhalb der kurz- und mittelfristig anvisierten Bandbreite von 5 bis 6 %. Neben Investitionen in die traditionellen Geschäftsfelder für Zylinderkopf- und Spezialdichtungen sowie Abschirmtechnik flossen die Aufwendungen insbesondere in die Geschäftsbereiche Leichtbau/Elastomertechnik, E-Mobility sowie die Neuen Geschäftsfelder. Der Konzern folgt damit seiner strategischen Ausrichtung, wesentliche Mittel vor allem für die zukunftsträchtigen Geschäftsfelder einzusetzen.

F&E-Kennzahlen 2018 2017 2016 2015 2014
F&E-Kosten (inkl. aktivierter Entwicklungskosten)
(in Mio. €)
87,2 75,9 74,8 71,2 66,5
F&E-Quote (inkl. aktivierter Entwicklungskosten) 5,1 % 4,6 % 4,8 % 4,7 % 5,0 %
Aktivierungsquote1 12,7 % 5,9 % 9,9 % 13,8 % 13,8 %

1 Aktivierte Entwicklungskosten im Verhältnis zu F&E-Kosten inkl. der aktivierten Entwicklungskosten

Beschäftigtenzahl im Bereich F&E  leicht rückläufig im Geschäftsjahr 2018
In der ElringKlinger-Gruppe ist eine starke Innovationskultur verankert. Der Konzern beschäftigte zum 31. Dezember 2018 insgesamt 590 (Vorjahr: 597) Mitarbeiter im Bereich F&E. Der leichte Rückgang begründet sich im Verkauf des Hug-Teilkonzerns sowie der new enerday GmbH. Ohne diese Veräußerungen wäre die Anzahl der F&E-Mitarbeiter gestiegen. Die F&E-Organisation ist weitgehend zentralisiert, um den Abfluss von Know-how zu verhindern. Die wesentlichen Entwicklungsaktivitäten sind an den deutschen Standorten der Segmente Erstausrüstung und Kunststofftechnik sowie am US-Standort in Southfield, Michigan, gebündelt. An anderen Standorten werden eher kleinere Anpassungsentwicklungen durchgeführt.

Neu angemeldete Schutzrechte über Vorjahresniveau
Neue Entwicklungen sichert ElringKlinger sowohl auf Produkt- als auch auf Prozessebene immer rechtlich ab. Die zentrale Patentabteilung, die sich um den Schutz des technologischen Wissens sowie geistiger Eigentumsrechte kümmert, meldete 2018 insgesamt 80 (Vorjahr: 69) neue Schutzrechte an. Der deutliche Anstieg um rund 16 % auf bereits hohem Niveau unterstreicht das technologische Know-how und den Erfindergeist bei ElringKlinger.