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ElringKlinger veräußert Abgasnachbehandlungsgeschäft

Dettingen/Erms (Deutschland), 21. Dezember 2017 +++ Die ElringKlinger AG hat sich mit einem großen französischen Automobilzulieferer über den Verkauf ihres Abgasnachbehandlungsgeschäfts geeinigt und trennt sich infolgedessen von der Hug-Gruppe mit Sitz in Elsau, Schweiz. Die bislang von ElringKlinger gehaltenen Anteile an der Hug Engineering AG in Höhe von 93,67 % gehen vollständig in den Besitz des Vertragspartners über. Über die Höhe des Verkaufspreises wurde beidseitig Stillschweigen vereinbart. Die Unterzeichnung des Kaufvertrages erfolgte am 21. Dezember 2017; vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden wird das Closing der Transaktion für das erste Quartal 2018 erwartet.

Mit dieser Transaktion wird sich ElringKlinger aus dem Geschäft der Abgasnachbehandlung zurückziehen. Diese strategische Entscheidung begründet sich in der zunehmenden Globalisierung dieses Geschäftsfeldes, die weitere bedeutende Investitionen durch ElringKlinger erfordert hätte, um in diesem Markt nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben. ElringKlinger konzentriert sich in seiner strategischen Ausrichtung vor allem auf die Zukunftsfelder Leichtbau und Elektromobilität mit ihren drei Säulen Batterietechnologie, Brennstoffzellentechnologie sowie elektrische Antriebssysteme.

Der bislang dem Segment Erstausrüstung zugeordnete Geschäftsbereich Abgasnachbehandlung bietet Lösungen für Motoren im mobilen Sektor - wie Nutzfahrzeuge, Bahnen oder Schiffe - sowie in stationären Anwendungen an und leistete 2016 einen Beitrag von rund 3 % des Konzernumsatzes der ElringKlinger-Gruppe. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Anteil in ungefähr gleicher Höhe erwartet.


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